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Allgemeines
Geographie, Klima, LandschaftWinningen mißt von Norden nach Süden etwa 150 km und von Osten nach Westen 60 km. Bewaldete Berge und Hügel, teilweise schroffe Gebirge mit tiefen Schluchten prägen die Landschaft. Das Wetter ist rauh, kühl und verregnet. Die Winter sind oft sehr hart. Winningen besteht aus sieben unterschiedlich großen Provinzen: Gerlon, Burgbach, Winningtal, Albenheim, Eisenberg, Orkenstein und Duhnhall. Von Süden nach Norden fließt der größte Fluß - die Winning - in Richtung Flandern und dann zum großen Nordmeer. In ihrem breiten Tal liegt die Hauptstadt, die den gleichen Namen wie das Land trägt: Winningen Stadt. Im Süden gilt ein Fluß als offizielle Landesgrenze. Angrenzende ReicheIm Norden grenzt Winningen an Flandern. Im Nordosten liegt Trigardon, im Osten Anrea, im Süden befinden sich die Orklande, im Südwesten Novo Caledonien und im Nordwesten Bretonien. PolitikDer Graf von Winningen besitzt offiziell die alleinige Macht über das gesamte Land. Im Kyriadwald allerdings herrscht von den Menschen unabhängig der König der Elfen. Der momentan amtierende Graf Roderik II. von Crombach erkrankte 1185 schwer. Deshalb übernahm sein Bruder und engster Berater, Bernulf von Crombach, einstweilen die Regierungsgeschäfte. Obwohl seine Ärzte die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, begann Roderik II. 1199 überraschenderweise zu genesen. Da der Regent ihn während seiner schweren Krankheit in etlichen Angelegenheiten hintergangen und belogen hatte, wurde Bernulf wegen Hochverrates angeklagt. Es gelang ihm jedoch die rechtzeitige Flucht, so daß auf seine Ergreifung eine hohe Belohnung ausgesetzt ist. Weil der Graf immer noch sehr geschwächt ist und seit etlichen Jahren sein Land nicht mehr lenken konnte, ernannte er Amalric de Gobignon, den Baron von Gerlon, zum Regenten und seinem Berater. Na’Tasha, die Witwe des Ältesten von Orkenstein wird Hofmagierin und Beraterin von Amalric. Einmal im Vierteljahr wird jedoch der Große Rat einberufen, dessen Angehörige die Oberhäupter der sieben Provinzen sind: Der Graf, der Baron von Gerlon, der Burgherr von Burgbach, ein Hohepriester des Moriquar-Ordens aus Duhnhall, der Herr von Eisenberg und der Älteste aus Albenheim und die Baronin von Orkenstein. Neuerdings sitzt auch ein Vertreter des Templerordens im Rat. Dieses Gremium hat nur beratende Funktion und soll in erster Linie Verhandlungen und Schlichtungen zwischen den einzelnen Provinzen ermöglichen. Handel und WirtschaftDie Haupthandelsgüter Winningens sind Holz und Metall. Regelmäßig gibt es große Holztransporte die Winning hinab bis nach Flandern, um die Schiffbauer zu versorgen, und die Mahas entlang nach Anrea für den Bau von Forts zum Schutz vor den Orks. Waren aus Metall sind in Winningen außerordentlich günstig, werden bei der Ausfuhr jedoch hoch besteuert (besonders Waffen und Rüstungen). Vereinzelt verkaufen auch Köhler ihre Holzkohle über die Landesgrenzen hinweg, der Großteil wird jedoch für die heimischen Metallschmelzen verwendet. Der steinige Boden läßt Ackerbau nur im beschränkten Maße zu. Eine normale Ernte deckt soeben den Nahrungsbedarf der Bevölkerung. Deshalb werden aus den fruchtbaren Ebenen Anreas Getreide und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse importiert. Der Handel mit Luxusgütern aller Art (feine Tuche, Gewürze etc.) wird von Regar Wellsdale, einem der einflußreichsten Winninger Bürger, gesteuert. Er sendet regelmäßig Handelskarawanen in die Hafenstädte Flanderns und hat den Ruf, auch die ausgefallensten Waren besorgen zu können – natürlich zu einen ausgefallenen Preis. RechtsprechungOberste juristische Instanz ist der Graf. Auf den unteren Ebenen entscheiden die Dorfältesten und Bürgermeister über einfach Streitigkeiten. Als Zwischeninstanz fungieren die Oberhäupter der Provinzen. WährungDas Münzrecht untersteht dem Grafen. Der Wert jeder Münze entspricht ihrem Materialwert. Eine Goldmünze entspricht 10 Silbertalern und 100 Kupferpfennigen. MilitärWinningen verfügt über kein stehendes Heer, sondern über eine Milizarmee, die aus allen Wehrfähigenbürgern und Bürgerinnen Winningens besteht. Fest im Sold des Grafen stehen nur die gräfliche Leibgarde unter dem Befehl von Retis Halfdal, die Waldläufer der westlichen Waldgebiete und eine kleine Truppe von etwa 150 Kämpfern, die in Winningen für Ruhe und Ordnung sorgen und die Handelswege sichern. Außerdem verfügt der Graf über eine Einheit von 60 gut gepanzerten Reitern, die jedoch weder über Adelstitel noch über irgendwelche Landgüter verfügen. Das unwegsame Gelände und das raue wilde Land sind Winningens bester Schutz; macht es allerdings auch schwer für Ruhe und Ordnung zu sorgen. 1201 wurde das Winninger Expeditionskorps gegründet, dieses besteht aus drei Kompanien. Die Hauptaufgabe des Korps besteht in der Erforschung neuer Länder und Aufnahme von Beziehungen mit fremden Reichen. In Orkenstein kann man davon ausgehen, dass jeder Mann, jede Frau, und auch die Kinder, sobald sie dazu in der Lage sind, Waffen tragen, um der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Orks standhalten zu können. KulturKulturell ist Winningen in etwa auf dem Stand des frühen Mittelalters. Von der Weichlichkeit und Dekadenz des Hochadels ist Winningen noch weit entfernt. Die Ritterschaft versteht sich weniger als eigener Stand und ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auch nicht der Minne verpflichtet. Ihre einzigen Tugenden bestehen in der Loyalität zum Grafen und in den Künsten des Kampfes im Kriegsfall. MagieDie Magie und deren Ausübung ist in Winningen nicht beschränkt. Gleichwohl trifft man Magiekundige selten an, was wohl daran liegt, daß es bis vor kurzem keine Magier-Gilde oder Akademie im Lande gab und nur wenige Meister der arkanen Künste bereit sind, Lehrlinge aufzunehmen. Recht verbreitet ist jedoch die Naturmagie. Es ist nicht ungewöhnlich am Rande der Siedlungen, in den lichteren Teilen der Wälder, auf Druiden oder Kräuterfrauen zu treffen, obwohl ihre Anzahl seit der großen Verfolgung deutlich gesunken ist. Schwarzmagier und Hexen werden in Winningen nicht gerne gesehen. Die Ausübung schwarzer Magie und Hexerei wird mit dem Scheiterhaufen geahndet. |
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Letzte Änderung am Montag, den 10. September 2001 - ©2004 Phantastische Welten e.V. - [ email ] |