Das Winninger Lied

Text :D.Springenberg / D.Lange
Melodie :D.Lange

Einst reiste ich von Winningtal hinein nach Albenheim,
doch schmeckte dort das Bier so schal, drum trank ich süßen Wein.
Von Elben war der lieblich Most, verzaubert war er auch,
so daß es dir die Sinne kost', trinkst du den ganzen Schlauch.

Ref.:
Hey, hey, ho, das ist in Winningen so.
Ja, wir sind die Winninger und darum sind wir froh.

Von Albenheime kletterte ich hoch nach Eisenberg,
dort, wo einst die Zwerge hausten - lange ist es her.
Des Freiherrn Tochter brach ich dort zu Beltaine fast das Herz,
zur Strafe grub ich sieben Jahr' in Minen nach dem Erz.

In Burgbach schließlich tauschte ich wohlfeil 'ne Fiedel ein;
bei einem Händler sonderbar - er legte mich herein:
Ich gab dafür mein bestes Hemd und meine Schuhe her,
nun konnt ich zwar die Fiedel spiel'n - doch Laufen fiel mir schwer.

In Orkenstein fällt man den Baum und Orks meist noch dazu.
Angst kennt man bei ihnen kaum, sie halten stets die Ruh'.
Nur kurz hielt ich bei ihnen aus, das sag ich euch ganz ehrlich;
das Leben in der Südprovinz war mir weit zu gefährlich.

In Gerlon dann erholt' ich mich am See von Enderan.
Für Krieger gibts auch hier zu tun, die Orks sind halt nicht zahm.
Mit dem Schwerte in der Hand, das Schild gut festgeschnallt,
zogen wir zur Orkenjagd tief in den finst'ren Wald.

So kam ich letztlich in das Tal, durch das die Winning fließt.
Mein Heimatland, wo man mich kennt, wo mich ein Mädchen küßt.
D'rum laßt euch meine Wanderung wohl eine Lehre sein,
ist's in der Ferne noch so schön - am Schönsten ist's daheim.


Letzte Änderung am Donnerstag, den 17. Mai 2001 - ©2004 Phantastische Welten e.V. - [ email ]